Margareten ist vielfältig: klassische Gründerzeithäuser mit niedrigen Gewölben, Innenhofanlagen mit langen Zugängen und moderne Wohnprojekte, deren Keller nicht immer intuitiv angeordnet sind. Dadurch unterscheidet sich fast jedes Kellerabteil im 5. Bezirk – und mit ihm der Ablauf einer Entrümpelung. Manche Bereiche sind gut zugänglich, andere befinden sich in verschachtelten Gängen oder abgelegenen Seitentrakten.
Besonders herausfordernd sind Häuser, in denen mehrere Stiegen zu unterschiedlichen Kellereingängen führen. Ohne genaue Wegkenntnis verliert man schnell Zeit oder landet im falschen Abschnitt. Deshalb sehen wir uns vorab nicht nur das Abteil selbst an, sondern auch alle relevanten Wege – vom Eingang über den Hof bis hin zu den unteren Bereichen. Diese Vorbereitung macht den eigentlichen Termin deutlich ruhiger.
In vielen Wohnhäusern im 5. Bezirk gibt es zudem besondere Regeln für Kellerbereiche: festgelegte Zugangszeiten, spezielle Schlüssel oder über Jahre gewachsene Abläufe, an die sich alle Bewohner halten. Wir stimmen uns darauf ein und planen die Arbeit so, dass Rücksicht und Klarheit sichergestellt sind. Das sorgt nicht nur für Ordnung, sondern verhindert auch unnötige Reibungspunkte im Haus.
Auch die baulichen Gegebenheiten spielen eine Rolle. Manche Keller in Margareten haben niedrige Decken, alte Metalltüren oder mehrere kleine Kammern, die zusammengehören. Andere wiederum sind weitläufig und bieten viel Platz, aber lange Wege. Je früher wir diese Besonderheiten kennen, desto präziser lässt sich einschätzen, wie viele Helfer sinnvoll sind und wie lange der Einsatz dauern wird.
All diese Faktoren führen zu einem Ablauf, der nicht nach Schema F funktioniert, sondern sich an den tatsächlichen Verhältnissen im Haus orientiert. Das Ergebnis ist eine Kellerentrümpelung, die gut vorbereitet ist, ruhig durchgeführt wird und am Ende eine klare, nachvollziehbare Übergabe ermöglicht.